inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,375 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

12,95 

17,27  / l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 1,5 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,375 l

19,95 

26,60  / l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

15,95 

21,27  / l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,375 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

Wein Südtirol 0.75 l Flaschen

Bozen – St. Magdalener Klassisch DOC – 2023

12,95 

17,27  / l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-4 Werktage*

Inhalt: 0,75 l


St. Magdalener Wein kaufen vom Sommelier – exklusiver Rotwein von den Hügeln Bozens

Sorgfältig erzeugte Weine sind mehr als ein Produkt – sie sind ein Stück Landschaft, Geschichte und Lebensart. Der St. Magdalener ist ein solcher Wein. Seit Jahrhunderten wächst er auf den sonnenverwöhnten Hügeln und Steillagen nördlich von Bozen, gekeltert aus der autochthonen Vernatsch-Traube und einem Hauch Lagrein. Das Ergebnis ist ein eleganter, unverwechselbar südtirolerischer Rotwein: frisch, fruchtig, leichtfüßig – und dabei von einer Eigenständigkeit, die wirklich guten Wein ausmacht.

St. Magdalener Weinberge oberhalb Bozen Südtirol, Santa Maddalena Classico Lagen mit Kirche

Bei Point4Wine finden Sie eine handverlesene Auswahl der besten St. Magdalener Weine aus Südtirol – persönlich ausgesucht von Sommelier Alfred Finger, mit über 25 Jahren Erfahrung und direktem Kontakt zu den Weingütern und Kellereien rund um Bozen. Von zugänglichen Alltagsweinen bis zu raren Einzellagen-Abfüllungen, die in anderen Weinshops kaum zu bekommen sind: Jede Flasche hat ihren Platz redlich verdient. Erstklassige St.-Madgdalener-Weine bestellen Sie bei uns, wie alle anderen italienischen und europäischen Spitzenweine, versandkostenfrei ab 120 € inkl. MwSt. Nahezu alle Weine sind sofort lieferbar (Lieferzeit 2–4 Tage) und gehen direkt ab Lager in den sicheren Weinversand zu Ihnen.


Was ist St. Magdalener? Der elegante Rotwein-Klassiker aus Südtirol

Wer Südtiroler Rotwein wirklich verstehen möchte, kommt am St. Magdalener – italienisch Santa Maddalena – nicht vorbei. Er ist der klassische Vertreter der Vernatsch-Weine Südtirols und gleichzeitig deren eleganteste, charaktervollste Ausdrucksform. Als Alto Adige DOC-Wein steht er für kontrollierte Qualität aus einer der ältesten und traditionsreichsten Weinlagen der Region: den Hügeln und Steilhängen nordöstlich von Bozen, dem Bozner Talkessel.

Der St. Magdalener ist kein Wein, der mit Kraft und Tanningewalt imponieren will. Er überzeugt durch Finesse, Frische und eine bekömmliche Art, die ihn zu einem der vielseitigsten Speisebegleiter macht, die Südtirol zu bieten hat. Voller und intensiver als andere Vernatsch-Weine der Region – dank des warmen Mikroklimas in Bozen und des kleinen Lagrein-Anteils – bleibt er dennoch immer leichtfüßig, direkt trinkbar und unverwechselbar.

Infografik zu St. Magdalener mit Herkunft, Cuvée aus Vernatsch und Lagrein, Qualitätsstufen, Serviertemperatur und Trinkkorridor

Santa Maddalena DOC – Name, Herkunft und Klassifizierung

Der Name leitet sich vom Weindorf St. Magdalena (Santa Maddalena) ab, einem Stadtteil oberhalb von Bozen, der seit Jahrhunderten mit Weinbau verbunden ist. Die Bezeichnung St. Magdalener bzw. Santa Maddalena DOC – unter dem Dach der Denominazione di Origine Controllata (DOC) Alto Adige – schützt Herkunft, Rebsorten und Machart nach strengen Kriterien. Mit dem Zusatz Classico (Santa Maddalena Classico) dürfen sich ausschließlich Weine aus den traditionellen Kernlagen schmücken: St. Magdalena, St. Justina, Rentsch, Leitach und St. Peter.

Die Rebsorten: Vernatsch und Lagrein – ein autochthones Duo

Die Grundlage jedes St. Magdaleners ist die Vernatsch-Traube (italienisch: Schiava), die mindestens 85 % der Cuvée ausmachen muss. Sie ist die Seele der traditionellen Südtiroler Weinkultur – eine autochthone Rebsorte, die in Südtirol seit Langem heimisch ist und in den Lagen rund um Bozen ihre überzeugendste Ausprägung zeigt. Ergänzt wird sie durch bis zu 15 % Lagrein, die zweite autochthone rote Rebsorte Südtirols: ein kräftiger, dunkelfrüchtiger Sortenpartner, der dem St. Magdalener Farbe, Struktur und eine angenehme Tiefe verleiht, ohne seine charakteristische Leichtigkeit zu beeinträchtigen.

Anbaufläche und Bedeutung im Südtiroler Weinbau

Rund 50 Produzenten erzeugen heute St. Magdalener-Weine, die in bis zu 30 Länder exportiert werden – bei einer Jahresproduktion von ca. 1,6 Millionen Flaschen. Innerhalb des Südtiroler Rotwein-Spektrums nimmt der St. Magdalener eine Sonderstellung ein: Er ist die prestigeträchtigste Vernatsch-Appellation, die eleganteste und am stärksten terroir-gebundene Interpretation dieser Rebsorte.

bozen-st-magdalener-klassisch-doc-2023

Geschichte und Tradition – Vom mittelalterlichen Bozner Lieblingswein zum DOC-Klassiker

Weine von den Hügeln rund um Bozen haben eine Geschichte, die weit in die Vergangenheit reicht. Bereits im Mittelalter galten die Vernatsch-Weine aus St. Magdalena als besondere Qualität – begehrte Tropfen, die über Handelswege in den Norden gelangten und an den Höfen Europas Wertschätzung fanden. Dieses Erbe ist bis heute im Glas spürbar.

Das Schutzkonsortium von 1923 – die erste Weinschutzvereinigung Italiens

Im Jahr 1923 schlossen sich die Winzer aus St. Magdalena und den umliegenden Dörfern zu einer Schutzgemeinschaft zusammen und definierten damit das Kerngebiet, dessen Weine den Zusatz klassisch tragen dürfen – lange bevor das DOC-System in Italien überhaupt existierte. Das Schutzkonsortium St. Magdalener gilt als die erste Schutzvereinigung einer Weinherkunft in ganz Italien und feierte 2023 sein 100-jähriges Bestehen. Ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie ernst die Produzenten Qualität und Herkunft von jeher genommen haben.

1931 und der DOC-Status von 1971

Im Jahr 1931 reihte das faschistische Regime unter Mussolini den St. Magdalener neben Barolo und Barbaresco unter die bedeutendsten Weine Italiens ein – ein politisch motivierter Akt zur Betonung der Italianisierung Südtirols, der dem Wein jedoch auch international Aufmerksamkeit brachte. Der offizielle DOC-Status folgte am 11. August 1971 und schuf den rechtlichen Rahmen, der bis heute Qualität und Herkunft sichert.

Die Schutzmarke – ein Erkennungszeichen für Original-Qualität

Um höchste Qualität und Authentizität zu garantieren, hat das Schutzkonsortium eine eigene Schutzmarke entwickelt, die auf den Flaschen seiner Mitglieder angebracht ist. Wer eine Flasche St. Magdalener mit diesem Zeichen kauft, kann sicher sein: Dieser Wein entspricht den strengsten Anforderungen an Herkunft, Rebsorten und Vinifizierung.

loacker-st-magdalener-doc-morit-bio-2022

Terroir und Anbaugebiet – Die Hügel und Steillagen nordöstlich von Bozen

Kein Wein entsteht im leeren Raum. Was den St. Magdalener so unverwechselbar macht, ist das Zusammenspiel aus Lage, Boden und Kleinklima rund um Bozen – einem der einzigartigsten Weinbauplätze Italiens.

Die Kernlagen: St. Magdalena, St. Justina, Rentsch, Leitach und St. Peter

Das Classico-Kerngebiet umfasst die historischen Weinlagen auf den Hügeln nordöstlich von Bozen: St. Magdalena gibt dem Wein seinen Namen; St. Justina und Rentsch liegen auf nach Süden ausgerichteten Terrassenhängen; Leitach und St. Peter ergänzen das Bild mit ihren teils steilen Steillagen. Die Weinberge erstrecken sich auf 200 bis 500 Metern Meereshöhe – nicht die extremen Höhenlagen des Eisacktals, aber ideal für die früh reifende Vernatsch-Traube, die Wärme und Sonne braucht.

Quarzporphyr und Moränenschuttböden – mineralische Grundlage für Finesse

Der Untergrund der Weinberge besteht überwiegend aus verwittertem Quarzporphyr – einem vulkanischen Gestein, das Wärme speichert, gut drainiert und dem Wein eine charakteristische mineralische Finesse verleiht. Die lockeren Moränenschuttböden der Hügel St. Magdalena, St. Justina und Leitach sind durchlässig, erwärmen sich schnell und zwingen die Reben durch ihre geringe Nährstoffversorgung zu tief verwurzeltem, ertragsreduziertem Wachstum. Das Ergebnis: konzentriertere Trauben, ausdrucksstärkere Weine.

Der Bozner Talkessel – mediterrane Wärme, alpine Frische

Bozen (Bolzano) liegt in einem geschützten Talkessel, der für sein besonders warmes, sonnenreiches Klima mit mediterranen Zügen bekannt ist. Tagsüber profitieren die Weinberge von intensiver Sonneneinstrahlung und Wärme; nachts sorgen kühle Bergwinde für einen erfrischenden Temperaturabfall. Diese tägliche Temperaturamplitude ist entscheidend: Sie fördert die vollständige Aromenreife der Vernatsch-Traube und bewahrt gleichzeitig die natürliche Säurestruktur, die den St. Magdalener so frisch und lebendig macht. Das warme Mikroklima ist auch der Grund, warum der St. Magdalener voller und intensiver ausfällt als andere Vernatsch-Weine aus kühleren Lagen Südtirols.

Classico-Kerngebiet vs. erweiterte DOC-Zone

Nicht alle St. Magdalener-Weine sind gleich. Der Zusatz Classico signalisiert, dass die Trauben ausschließlich aus den traditionellen Kernlagen stammen – mit besonders günstigen Boden- und Klimabedingungen, strengeren Ertragsregeln und einer langen Weinbautradition. Weine ohne den Classico-Zusatz können auch aus dem erweiterten DOC-Gebiet rund um Bozen stammen. Beide Qualitätsstufen sind im Point4Wine-Sortiment vertreten; Sommelier Alfred Finger kennt die Unterschiede und kann Ihnen auf Wunsch die passende Empfehlung geben.

griesbauerhof-st-magdalener-klassisch-doc-2023

Rebsorten und Cuvée – Vernatsch und Lagrein: das autochthone Herzstück

Vernatsch (Schiava) – Charakter, Geschichte und Besonderheiten

St. Magdalener Vernatsch Schiava Trauben am Rebstock, autochthone Südtiroler Rebsorte

Die Vernatsch-Traube – auch als Schiava bekannt, in Deutschland verbreitet als Trollinger – ist die meistangebaute Rebsorte Südtirols und die Seele des St. Magdaleners. Sie bringt eine natürliche Leichtigkeit, lebendige Säure und ein charakteristisches Aromaprofil mit: rote Beeren, Himbeere, Kirsche, Veilchen – und vor allem jener unverwechselbare, feine Mandelton im Abgang, der den Vernatsch zum Erkennungsmerkmal macht. Auf den Quarzporphyrböden rund um St. Magdalena zeigt die Rebsorte ihre überzeugendste, charakterstärkste Ausdrucksform.

Lagrein – Farbgeber, Strukturlieferant, autochthoner Partner

Der Lagrein ist als Cuvée-Partner des St. Magdaleners unverzichtbar. Er liefert, was die Vernatsch-Traube allein nicht leisten kann: sattere Farbe, mehr Körper und eine festere Tanninstruktur. Als Solist ist Lagrein ein kraftvoller, manchmal ungestümer Wein; in der St. Magdalener-Cuvée, wo er auf maximal 15 % begrenzt ist, spielt er die perfekte Nebenrolle – er gibt dem Wein Halt, ohne seine Eleganz zu gefährden.

Mischsatz im Weinberg (traditionell) vs. separate Vergärung (modern)

Traditionell wurden Vernatsch und Lagrein im Weinberg gemeinsam angepflanzt und zur gleichen Zeit gelesen – der klassische Mischsatz. Beide Sorten vergoren gemeinsam, was dem Wein eine natürliche Verwachsenheit und Harmonie gibt. Heute vinifizieren viele Produzenten die Sorten separat und fügen sie anschließend zur Cuvée zusammen – ein Ansatz, der mehr Kontrolle über Stil und Qualität ermöglicht und eine präzisere Interpretation des Terroirs erlaubt. Beide Methoden haben ihre Berechtigung; die besten Weine entstehen oft dort, wo der Winzer bewusst zwischen Tradition und Innovation abwägt.

Warum der St. Magdalener mehr ist als einfacher Vernatsch

Der St. Magdalener ist die edelste und komplexeste Ausprägung des Vernatsch – kein Zufall, sondern das Ergebnis einer einzigartigen Kombination aus Terroir, Kleinklima und Weinbautradition. Wer denkt, Vernatsch sei nur ein einfacher Schoppen- oder Jausenwein, wird vom St. Magdalener Classico eines Besseren belehrt. Die Weine der besten Produzenten zeigen ein Tiefgang und eine aromatische Komplexität, die ihresgleichen im gesamten Vernatsch-Spektrum suchen.

bozen-st-magdalener-doc-huck-am-bach-2023

Qualitätsstufen im Überblick – DOC, Classico und Einzellagen

St. Magdalener DOC – Das Qualitätsfundament

Der St. Magdalener DOC (Alto Adige DOC / Südtirol DOC) ist die Basisklassifizierung – und bereits auf diesem Niveau ein Qualitätsversprechen. Die DOC-Vorschriften legen Mindestalkohol, maximale Erträge, erlaubte Rebsortenanteile und den geografischen Ursprung fest. Alle Weine werden durch eine Degustationskommission sensorisch geprüft, bevor sie in den Handel kommen.

St. Magdalener Classico (Santa Maddalena Classico) – die Krone der Appellation

Der Zusatz Classico ist mehr als ein Marketingbegriff – er steht für nachgewiesene Herkunft aus den historischen Kernlagen, strengere Ertragsgrenzen und eine Weinbautradition, die über 100 Jahre dokumentiert ist. Der St. Magdalener Classico DOC ist für viele Weinkenner die Referenz: mehr Tiefe, mehr Lagencharakter, mehr Authentizität. Wer den besten St. Magdalener aus Südtirol sucht, wird unter den Classico-Abfüllungen fündig.

Einzellagen und Vigna-Abfüllungen – die Spitze der Qualitätspyramide

Einige Produzenten vinifizieren ihre besten Parzellen separat und vermarkten diese als Vigna-Abfüllungen (eingetragene Einzellage) oder besondere Selektionen. Diese Weine stehen für die höchste Ausdrucksstufe des St. Magdaleners – mit individuellem Lagencharakter, niedrigsten Erträgen und einem Reifepotenzial, das weit über das eines klassischen DOC-Weins hinausgeht. Beispiele im Point4Wine-Sortiment: Rottensteiner Vigna Premstallerhof, Glögglhof Vigna Rondell, Pfannenstielhof Annver und Pfannenstielhof Der Pfannenstiel.

griesbauerhof-st-magdalener-klassisch-doc-isarcus-2022

Charakter und Geschmack – Wie schmeckt St. Magdalener Wein?

Der St. Magdalener ist ein Wein, bei dem sich viele beim ersten Schluck überrascht wiederfinden – im besten Sinne. Leichter als erwartet, frischer als gedacht, aromatisch nuancierter als angenommen.

Farbe – leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen

Im Glas zeigt sich der St. Magdalener in einem hellen bis leuchtenden Rubinrot, junge Weine mit violetten Reflexen, gereifte mit einem Übergang ins Granat- bis Ziegelrote. Die Farbe ist transparent, nie tief und dunkel – ein erster Hinweis auf die elegante, leichtfüßige Art dieses Weins.

Bouquet – Kirsche, Himbeere, Veilchen und der unverwechselbare Mandelton

In der Nase entfaltet der St. Magdalener ein einladendes, klares Fruchtprofil: reife Kirschen und Himbeeren dominieren, begleitet von roten Beeren, einem zarten Veilchenbukett und blumigen Noten. Charakteristisch – und für viele das schönste Erkennungsmerkmal – ist der feine Mandelton, manchmal auch als leichte Bittermandel- oder Marzipan-Note wahrnehmbar. Bei gereiften Weinen kommen erdige, pilzige Noten und eine zunehmende florale Eleganz hinzu.

Am Gaumen – samtig, frisch, trocken, mit weichen Tanninen

Der St. Magdalener ist trocken ausgebaut – das ist für die überwiegende Mehrheit der Abfüllungen der Standard. Am Gaumen ist er vollmundig, aber nie schwer: weiche, gut eingebundene Tannine, eine frische, belebende Säure und ein harmonisches Gesamtbild, das ihn süffig und zugänglich macht. Wer fragt: Ist St. Magdalener trocken oder lieblich? – die Antwort lautet klar: trocken, mit einer natürlichen Fruchtigkeit, die manchmal als Süffe empfunden wird, ohne tatsächliche Restsüße zu haben.

Wie verändert sich St. Magdalener mit der Reife?

Junge St. Magdalener (1–2 Jahre) sind geprägt von direkter Fruchtigkeit und Frische. Mit zunehmender Reife entwickeln sie mehr florale Eleganz, die Mandelkomponente wird ausgeprägter, Kirsch- und Himbeeraromen gehen in Richtung getrocknete Früchte. Premium-Classico-Weine und Einzellagenabfüllungen zeigen nach 3–6 Jahren eine bemerkenswerte Komplexität, die Leichtwein-Klischees über den Vernatsch endgültig widerlegt.


Ausbau und Vinifizierung – Vom Weinberg in die Flasche

Wie ein St. Magdalener schmeckt, hängt nicht nur von Lage und Rebsorte ab – der Keller entscheidet mit. Die verschiedenen Ausbaustile ermöglichen eine beeindruckende Bandbreite an Weinpersönlichkeiten:

Ausbaustil Charakter & Aromen Trinkkorridor
Edelstahlfass Frische, direkte Frucht, Kirsche, Himbeere, Veilchen; leicht und süffig 1–3 Jahre
Großes Holzfass Mehr Struktur und Schmelz, Mandelton ausgeprägter, feinere Tannine 2–5 Jahre
Ganztraubenvergärung (extended maceration) Kühle, burgundische Eleganz, feine Gerbstoffe, tiefere Farbe 3–6 Jahre
Einzellage / Selektion (Premium) Maximale Lagenprägung, alte Rebstöcke, hohe Komplexität, Lagerpotenzial 5–10 Jahre

Klassischer Holzfassausbau – Frische bewahren, Struktur entwickeln

Der traditionelle Ausbau im großen Holzfass ist für viele St. Magdalener-Produzenten die bevorzugte Methode. Das Holz gibt dem Wein sanft Sauerstoff, baut die Tannine weich ab und verleiht ihm eine feine Würze – ohne die typische primärfruchtige Leichtigkeit des Vernatsch zu überlagern. Ein klassischer großes-Holzfass-St.-Magdalener zeigt oft mehr Schmelz und Tiefe als eine reine Stahltank-Abfüllung.

Ganztraubenvergärung – Burgund-Inspiration im Vernatsch

Christian Plattner vom Ansitz Waldgries war einer der Ersten, der bewusst burgundische Vinifizierungsmethoden auf den Vernatsch anwandte: Rund 20 % der Trauben werden nicht entstrappt, vergären also mitsamt den Stielen. Diese Technik erzeugt eine charakteristische kühle Eleganz, feine Gerbstoffe und ein Mehr an Struktur – ein Wein, der sofort an guten Burgunder erinnert und dennoch unverwechselbar südtirolerisch bleibt.

Alte Rebstöcke als Qualitätsfaktor

Einige der faszinierendsten St. Magdalener-Weine entstammen alten Rebstöcken mit 30–50 Jahren oder mehr. Die tief verwurzelten Reben tragen weniger, aber konzentriertere Trauben. Stefan Ramoser vom Fliederhof liest seine Gran-Marie-Selektion von Stöcken, die bis zu 50 Jahre alt sind. Der Pfannenstielhof (Johannes Pfeifer) setzt ebenfalls auf alte Klone – mit einem Ergebnis, das Gambero Rosso überzeugte und als erstem Vernatsch die Höchstnote 3 Gläser einbrachte.


Die wichtigsten St. Magdalener Produzenten bei Point4Wine

Hinter jedem großen St. Magdalener steht ein Winzer oder eine Kellerei, die das Potenzial dieser Lagen wirklich versteht. Sommelier Alfred Finger kennt die Produzenten vielfach persönlich – und hat jede Abfüllung selbst verkostet, bevor sie in die Point4Wine-Selektion aufgenommen wurde.

Kellerei Bozen (Cantina Bolzano) – Huck am Bach, Moar und DV: die Flaggschiffe der Appellation

Die Kellerei Bozen ist die wichtigste Genossenschaftskellerei für St. Magdalener-Weine. Ihr Huck am Bach ist seit Jahren eine der verlässlichsten und beliebtesten Visitenkarten der Appellation: typischer Kirsch- und Veilchenduft, unaufgeregte Eleganz, perfekte Trinkbarkeit. Der Moar steht für eine anspruchsvollere Interpretation mit mehr Lagencharakter und Reifepotenzial, der DV für zugängliche Alltagsfreude. Für alle, die einen idealen Einstieg in die Welt des St. Magdaleners suchen, ist die Kellerei Bozen der beste Ausgangspunkt.

Muri-Gries – Klosterkeller mit Tradition seit dem 11. Jahrhundert

Das Kloster Muri-Gries in Bozen geht auf benediktinische Mönche aus dem Schweizer Kloster Muri zurück, die im 11. Jahrhundert nach Bozen kamen. Heute ist die Klosterkellerei einer der renommiertesten Produzenten Südtirols – nicht nur für Lagrein, sondern auch für einen klassischen, charaktervollen St. Magdalener Classico, der Fruchtigkeit und Frische mit intensiver Farbe und klarer Struktur verbindet. Weine aus Muri-Gries stehen für Kontinuität, Handwerk und eine Qualitätstradition, die über Generationen gewachsen ist.

Ansitz Waldgries (Christian Plattner) – alte Vernatsch-Klone und Burgund-Inspiration

Christian Plattner vom Ansitz Waldgries hat sich um den St. Magdalener besonders verdient gemacht. Er rodete einen Weinberg, der hochbewerteten Cabernet Sauvignon erbrachte, um alte Vernatsch-Klone und autochthone Sorten auf die Reben zu pfropfen. Sein St. Magdalener Classico – inklusive der Cuvée Antheos – wird aus Edelvernatsch und Lagrein gekeltert, ein Teil der Trauben ganztraubig vergoren. Das Ergebnis ist ein Wein von kühler Eleganz und faszinierender Tiefe, der zeigt, wozu der St. Magdalener in den richtigen Händen fähig ist.

Glögglhof (Franz Gojer) – Vigna Rondell und die Kunst der Lageninterpretation

Franz Gojer vom Glögglhof gibt offen zu: Mit seinem Vigna Rondell orientierte er sich am Burgund. Schon sein Vater baute die besten Parzellen dieses Weinbergs separat aus. Leichtigkeit, Finesse und ein respektables Reifepotenzial zeichnen diesen Wein aus – ein St. Magdalener, der zeigt, dass Eleganz und Tiefgang kein Widerspruch sind. Auch der klassische Glögglhof St. Magdalener ist eine verlässliche, charaktervolle Empfehlung.

H. Rottensteiner – Vigna Premstallerhof: biodynamisch, eingetragene Einzellage

Die Weinberge der eingetragenen Einzellage (Vigna) Premstallerhof von Heinrich Rottensteiner werden seit vielen Jahren konsequent biodynamisch bewirtschaftet. Der Vigna Premstallerhof Select – eine weitere Auswahl der besten Parzellen – zeigt viel aromatische Tiefe, Finesse und eine geradezu spielerische Leichtigkeit für einen Wein dieser Ausdruckskraft. Rottensteiner ist einer der stilprägenden Produzenten der Appellation und ein fester Bestandteil des Point4Wine-Sortiments.

Pfannenstielhof (Johannes Pfeifer) – der erste Vernatsch mit Gambero Rosso 3 Gläsern

Der Pfannenstielhof hat Südtiroler Weingeschichte geschrieben: Sein St. Magdalener war 2009 der erste Vernatsch-Wein, dem der Gambero Rosso die Höchstnote von 3 Gläsern verlieh. Seither hat Johannes Pfeifer mit Selektionen wie Annver (gewidmet den Töchtern Anna und Veronika) und Der Pfannenstiel noch neue Maßstäbe gesetzt. Diese Weine reifen mehrere Jahre im Tank, zeigen außergewöhnliche Fülle und Dichte – und verlieren dabei nie ihre typische Frische. Ein Muss für jeden, der wissen möchte, was ein St. Magdalener auf allerhöchstem Niveau leisten kann.

Erbhof Unterganzner (Josephus Mayr) – Obmann des Schutzkonsortiums

Josephus Mayr vom Erbhof Unterganzner ist nicht nur ein renommierter Produzent, sondern auch der Obmann des St. Magdalener Schutzkonsortiums – eine Person, die den Charakter und die Zukunft dieser Appellation maßgeblich mitgestaltet. Seine St. Magdalener-Weine – darunter die besondere Selektion Heilmann – stehen für die Philosophie, die er auch als Obmann vertritt: Qualität, Authentizität und Respekt vor dem Terroir.

Fliederhof (Stefan Ramoser) – Gran Marie und alte Rebstöcke

Von bis zu 50 Jahre alten Rebstöcken mit niedrigen Erträgen gelesen und im großen Holzfass ausgebaut: Die Gran Marie-Selektion des Fliederhofs ist eine dicht gewobene, gehaltvolle Abfüllung, die Maria Ebnicher Ramoser gewidmet ist – einer früheren Besitzerin des Hofes. Dieser Wein ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie viel Tiefe und Komplexität der St. Magdalener erreichen kann, wenn Winzer und Lage perfekt zusammenpassen.

Weingut Loacker – Bio-Pionier mit dem Morit

Das Weingut Loacker gehört zu den überzeugendsten Bio-Produzenten Südtirols. Ihr St. Magdalener Morit BIO ist ein klassisch-eleganter Vertreter der Appellation – fruchtig, frisch, mineralisch und mit dem typischen Mandelton im Abgang. Ein besonderer Wein für alle, die neben Qualität auch auf nachhaltige, ökologische Bewirtschaftung Wert legen.

Obermoser – Klassisch, Nobilis und Bio

Der Obermoser produziert sowohl klassische DOC-Qualitäten als auch die anspruchsvollere Nobilis-Selektion – und hat mit seinem St. Magdalener Klassisch DOC BIO auch Bio-Liebhaber im Blick. Eine verlässliche Adresse für authentische, charaktervolle St. Magdalener aus Bozen.

Griesbauerhof – Klassisch und Isarcus-Selektion

Der Griesbauerhof überzeugt mit zwei Gesichtern: dem zugänglichen, trinkfreudigen St. Magdalener Klassisch für den Alltag und der anspruchsvollen Isarcus-Selektion für besondere Anlässe – mehr Tiefe, mehr Lagencharakter, mehr Reifepotenzial. Eine Entdeckung, die bei Sommelier Alfred Finger hoch im Kurs steht.

Weitere handverlesene Produzenten bei Point4Wine

Das St. Magdalener-Sortiment bei Point4Wine umfasst darüber hinaus Weine von Egger-Ramer (mit der Einzellagen-Selektion Reisegger), Wassererhof, St. Michael-Eppan und weiteren sorgfältig ausgewählten Erzeugern.

loacker-st-magdalener-doc-morit-bio-2022

Food-Pairing: Zu welchen Speisen passt St. Magdalener Wein?

Der St. Magdalener ist einer der vielseitigsten Speisebegleiter Südtirols. Seine frische Säure, weichen Tannine und die fruchtbetonte Leichtigkeit machen ihn zum perfekten Allrounder für die Küche – von der schnellen Jause bis zum mehrgängigen Menü.

St. Magdalener Rotwein mit Südtiroler Speck, Schlutzkrapfen und Käse, traditionelle Jause

Klassische Südtiroler Küche – der geborene Heimbegleiter

Es gibt wohl keinen besseren Wein zur traditionellen Südtiroler Küche als einen guten St. Magdalener. Speckknödel in Brühe, Schlutzkrapfen mit brauner Butter und Salbei, Tiroler Gröstl, Schüttelbrot mit Speck und Käse oder ein rustikales Marende-Brett mit luftgetrocknetem Südtiroler Speck und gereiftem Bergkäse – zu all dem ist ein leicht gekühlter St. Magdalener die natürlichste Wahl.

Leichtes Fleisch, Geflügel und Schmorgerichte

Die frische Säure und die weichen Tannine des St. Magdaleners ergänzen helles Fleisch – Kalbsbraten, Hähnchen, Schweinsbraten – hervorragend. Auch zu geschmortem Geflügel, leichten Wildgerichten und Rindfleisch-Variationen ist er eine exzellente Wahl. Die Struktur des Weins hält Schritt, ohne das Gericht zu überlagern.

Fisch – der überraschende Rotwein-Begleiter

Passt Rotwein zu Fisch? Beim St. Magdalener lautet die Antwort: oft ja. Gegrillte Forelle, Saibling aus dem Bergbach, leichte Fischsuppen oder gebackener Zander – die Leichtigkeit und Frische des Weins macht ihn zu einem überraschend stimmigen Begleiter für viele Fischgerichte, besonders wenn diese mit kräftigeren Aromen (Speck, Kräuter, Röstaromen) kombiniert werden.

Käse, Antipasti und Jause

Milder bis mittelkräftiger Käse, luftgetrockneter Speck, Antipasti und die klassische Südtiroler Jause mit Schüttelbrot – der St. Magdalener ist hier in seinem Element. Er schafft Harmonie, wo andere Rotweine zu dominant wären, und bringt durch seine Fruchtigkeit eine angenehme Lebendigkeit in jede Käseplatte.

Pizza und vegetarische Gerichte

Passt St. Magdalener zu Pizza? Absolut – besonders zu Variationen mit Tomaten, Gemüse, Käse und wenig Schärfe ist er ein unkomplizierter, angenehmer Begleiter. Auch Pasta mit Tomaten- oder Gemüsesauce, Risotto und vegetarische Gerichte schätzen seine zugängliche Art.

Als Aperitif und Sommerrotwein – leicht gekühlt genossen

Der St. Magdalener ist einer der wenigen Rotweine, die man im Sommer leicht gekühlt trinken kann – und sollte. Bei 14–16 °C serviert, entfaltet er maximale Frische und Trinkfreude. Als Aperitif mit kleinen Häppchen oder einfach als Sommerwein im Freien ist er eine erfrischende Alternative zu Weißwein oder Rosé.

Empfohlene Trinktemperatur: 14–16 °C für Standard-DOC-Weine; Premium-Classico und Einzellagen dürfen mit 16–18 °C etwas wärmer eingeschenkt werden. Das ideale Glas ist ein großes Burgunder-Glas, das die feinen Aromen zur Entfaltung bringt.


Lagerpotenzial und Trinkkorridor – Wann ist St. Magdalener am besten?

Eine häufige Frage: Wie lange ist St. Magdalener haltbar? Die Antwort hängt stark von der Qualitätsstufe ab:

  • St. Magdalener DOC (Einstiegsklasse, Edelstahlausbau): Optimal 1–3 Jahre nach der Ernte – maximale Frische, direkte Fruchtigkeit, sofortiger Genuss. Aktuelle Jahrgänge wie St. Magdalener 2024 oder 2025 sind jetzt in ihrer besten Phase.
  • St. Magdalener Classico (mittleres Segment, Holzfassausbau): Idealerweise 2–5 Jahre – Komplexität nimmt zu, Mandelton wird ausgeprägter, Frucht wird feiner. Jahrgänge wie St. Magdalener 2022 oder 2023 befinden sich jetzt in einer besonders spannenden Phase.
  • Premium-Einzellagen und Selektionen (Vigna Rondell, Premstallerhof Select, Annver, Der Pfannenstiel): Lagerpotenzial von 5–10 Jahren und darüber hinaus. Diese Weine gewinnen mit der Zeit: mehr Tiefe, mehr florale Eleganz, zunehmende Komplexität.

Optimale Lagerbedingungen: 12–16 °C, liegend, dunkel, erschütterungsfrei, konstante Luftfeuchtigkeit um 70 %.

bozen-st-magdalener-klassisch-doc-moar-2023

Preis-Segment-Guide – Der richtige St. Magdalener für jedes Budget

Das Point4Wine-Sortiment deckt das gesamte Qualitätsspektrum des St. Magdaleners ab – vom zugänglichen Alltagswein bis zur seltenen Einzellagenabfüllung:

  • Einstiegsklasse: Zugängliche DOC-Qualitäten von Kellerei Bozen (Huck am Bach, DV), St. Michael-Eppan oder Rottensteiner Premstallerhof – fruchtig, frisch, sofort trinkbar. Ideal für den Alltag, als Jausenwein oder Aperitif.
  • Mittelsegment: Classico-Abfüllungen mit Lagencharakter, Holzfassausbau und mehr Tiefe – Waldgries, Griesbauerhof Klassisch, Obermoser, Egger-Ramer Reisegger, Glögglhof Klassisch. Der ideale Speisebegleiter für besondere Abende.
  • Premiumklasse: Vigna-Abfüllungen, alte Rebstöcke, Raritäten mit ausgezeichnetem Lagerpotenzial – Vigna Rondell (Glögglhof), Vigna Premstallerhof Select (Rottensteiner), Antheos (Waldgries), Gran Marie (Fliederhof), Annver und Der Pfannenstiel (Pfannenstielhof). Weine, die in keinem anderen Onlineshop zu finden sind und für besondere Anlässe oder die Weinsammlung gemacht wurden.
  • Magnumflaschen (1,5 l): Für Feste, Weinabende in großer Runde oder als außergewöhnliches Geschenk – im Sortiment verfügbar, z. B. Rottensteiner Vigna Premstallerhof 1,5 l und Bozen St. Magdalener Klassisch DOC 0,375 l für Solo-Verkostungen.

St. Magdalener im Vergleich – Einordnung unter Südtirols Rotweinen

St. Magdalener vs. Lagrein – leichte Eleganz vs. dunkle Kraft

Der Lagrein ist Südtirols kraftvoller, tanninreicher Rotwein-Star – dunkelfruchtig, würzig, mit Lagerpotenzial. Der St. Magdalener ist sein elegantes, leichtfüßiges Gegenstück: heller, frischer, zugänglicher. Wer beide kennt, versteht, warum Südtirol beide braucht. Als Cuvée-Partner im St. Magdalener ergänzen sich die beiden Sorten hervorragend.

St. Magdalener vs. Blauburgunder (Pinot Nero) – alpine Burgunderinterpretation

Der Blauburgunder aus Südtirol teilt mit dem St. Magdalener die Leichtigkeit und Eleganz – unterscheidet sich aber durch seine rötere Frucht (Erdbeere, Johannisbeere) und ein ausgeprägtes Tannin-Potenzial. Der St. Magdalener ist zugänglicher und trinkfreudiger; der Blauburgunder zeigt mehr Lagerpotenzial und eine größere stilistische Nähe zu burgundischen Vorbildern.

St. Magdalener vs. Vernatsch klassisch – was der Classico-Zusatz wirklich bedeutet

Jeder St. Magdalener ist ein Vernatsch-Wein – aber nicht jeder Vernatsch ist ein St. Magdalener. Die Classico-Appellation steht für Herkunft aus den historischen Kernlagen, strengere Qualitätskriterien und einen deutlichen Mehrwert an Charakterstärke und Terroir-Prägung. Wer einfachen Vernatsch kennt und neugierig auf mehr Tiefe ist, sollte den St. Magdalener Classico probieren.

St. Magdalener vs. Kalterersee – zwei Vernatsch-Charaktere

Der Kalterersee DOC ist das andere große Vernatsch-Kapitel Südtirols: fruchtbetonter, leichter, oft noch direkter trinkbar – ein perfekter Sommerwein für heiße Tage. Der St. Magdalener ist strukturierter, aromatisch komplexer und prägnanter. Beide haben ihren Platz - wenn es um mehr Tiefe und Komplexität geht, dann ist der St. Magdalener die richtige Wahl.


Bio, Nachhaltigkeit und naturnah – St. Magdalener im Einklang mit der Natur

Biodynamische und ökologische Produzenten

Die Hügel rund um Bozen sind eine Hochburg des nachhaltigen Weinbaus. Mehrere der renommiertesten St. Magdalener-Erzeuger bewirtschaften ihre Weinberge biodynamisch oder nach ökologischen Grundsätzen: Weingut Loacker (Morit BIO), Rottensteiner (Vigna Premstallerhof, biodynamisch zertifiziert), Ansitz Waldgries (ökologisch orientiert) und Obermoser (St. Magdalener Klassisch BIO) setzen Maßstäbe für umweltbewussten Weinbau in dieser Appellation.

Handlese in Steillagen – der natürliche Standard

Die steilen Hänge rund um St. Magdalena lassen maschinelle Ernte schlicht nicht zu. Alle St. Magdalener-Weine werden ausschließlich per Hand gelesen – ein arbeitsintensives, aber qualitätssicherndes Verfahren, das selektives Ernten und sorgfältige Traubenauswahl erst ermöglicht. Diese traditionelle Praxis ist in der Appellation ein selbstverständlicher Standard, kein besonderes Merkmal.


Die Renaissance des St. Magdaleners – Warum dieser Wein gerade jetzt boomt

Lange galt der Vernatsch als einfacher Alltagswein – süffig, unkompliziert, aber ohne die Grandezza, die Falstaff und Gambero Rosso begehrten. Das hat sich grundlegend geändert. Heute ist der St. Magdalener in der internationalen Fine-Wine-Szene angekommen, und das aus guten Gründen.

Vernatsch als Trendsorte – Leichtigkeit und Finesse im Zeitgeist

Der weltweite Trend zu leichten, frischen, gut trinkbaren Rotweinen mit niedrigem Alkohol spielt dem St. Magdalener direkt in die Hände. In einer Zeit, in der schwere, tanninreiche Rotweine an Boden verlieren, steht der St. Magdalener – frisch, elegant, maximal 12–13 % vol. – für genau das, was Weintrinker heute suchen. Junge Sommeliers in London, Berlin und New York entdecken ihn als Alternative zu Beaujolais und Burgunder.

Gambero Rosso, Falstaff und internationale Kritiker

Der Pfannenstielhof hat 2009 als erster gezeigt, was möglich ist – seither verleiht der Gambero Rosso regelmäßig seine begehrten 3 Gläser an St. Magdalener-Weine. Auch der Falstaff bewertet die Spitzenabfüllungen mit hohen Punktzahlen und trägt dazu bei, das Image der Appellation international zu schärfen. Wer diese Weine einmal probiert hat, versteht, warum.

Junge Winzer und neue Interpretationen

Eine neue Generation von Winzern bringt frische Ideen in die Appellation: Burgund-inspirierte Vinifizierungsmethoden, biodynamische Weinberge, konsequente Selektion alter Klone. Diese Kombinationen aus Tradition und Moderne sind der Motor hinter dem aktuellen Qualitätshoch – und genau das sucht Sommelier Alfred Finger bei seiner jährlichen Weinauswahl für Point4Wine.


Häufige Fragen zum St. Magdalener Wein (FAQ)

Was ist St. Magdalener Wein?

Der St. Magdalener (ital. Santa Maddalena) ist ein Südtiroler Rotwein DOC, der überwiegend aus der autochthonen Vernatsch-Traube (Schiava) mit einem Anteil von bis zu 15 % Lagrein gekeltert wird. Er stammt aus den Hügel- und Steillagen nordöstlich von Bozen und gilt als die edelste, charaktervollste Interpretation des Vernatsch in ganz Südtirol.

Welche Rebsorten werden für St. Magdalener verwendet?

Mindestens 85 % Vernatsch (Schiava), ergänzt durch bis zu 15 % Lagrein oder andere rote Qualitätstrauben aus dem Anbaugebiet. Die Cuvée aus beiden autochthonen Südtiroler Rebsorten ist das Herzstück der Appellation.

Was ist der Unterschied zwischen St. Magdalener DOC und St. Magdalener Classico?

Der Classico-Zusatz steht für Trauben aus den historischen Kernlagen (St. Magdalena, St. Justina, Rentsch, Leitach, St. Peter), strengere Ertragsregeln und eine garantierte Herkunft aus den besten Weinbergen der Appellation. St. Magdalener Classico ist aromatisch komplexer, charakterstärker und lagerfähiger als einfache DOC-Weine.

Ist St. Magdalener trocken oder lieblich?

Trocken – nahezu alle St. Magdalener-Weine sind trocken ausgebaut. Die ausgeprägte Fruchtigkeit von Kirsche und Himbeere kann eine leichte Süffe vermitteln, die tatsächlich aber auf die primären Fruchtaromen zurückgeht, nicht auf Restzucker.

Wie lange ist St. Magdalener haltbar?

Standard-DOC-Weine: 1–3 Jahre, optimal jung genossen. Classico-Abfüllungen: 2–5 Jahre. Premium-Einzellagen (Vigna Rondell, Premstallerhof Select, Annver, Der Pfannenstiel): 5–10 Jahre und darüber hinaus. Optimal gelagert bei 12–16 °C, liegend, dunkel.

Bei welcher Temperatur serviert man St. Magdalener?

Ideal sind 14–16 °C – leicht kühler als klassische Rotweine. Im Sommer darf er auch etwas kühler eingeschenkt werden; er kann sogar leicht gekühlt getrunken werden und entwickelt dabei besondere Frische und Trinkfreude.

Welches Glas eignet sich für St. Magdalener?

Ein großes Burgunder-Glas mit ausreichend Volumen – die weite Öffnung ermöglicht maximale Aromaentfaltung und lässt die feinen Frucht- und Mandelnoten des Vernatsch voll zur Geltung kommen.

Zu welchen Speisen passt St. Magdalener besonders gut?

Der St. Magdalener ist ein echter Allrounder: Südtiroler Küche (Speckknödel, Schlutzkrapfen, Marende), helles Fleisch (Kalb, Geflügel, Schwein), Fisch (gegrillte Forelle, Saibling), Käse und Antipasti, Pizza und Pasta sowie als erfrischender Aperitif. Sein mildes Tanninprofil macht ihn kompatibel mit einer überraschend breiten Palette von Gerichten.

Was unterscheidet St. Magdalener von anderen Vernatsch-Weinen Südtirols?

Der St. Magdalener ist voller, intensiver und strukturierter als einfache Vernatsch-Weine oder Kalterersee DOC – dank des wärmeren Mikroklimas im Bozner Talkessel, der Lagrein-Beimischung und der strengeren Qualitätsanforderungen der Classico-Appellation. Er ist die eleganteste und komplexeste Ausdrucksform des Vernatsch.

Welche Produzenten sind für St. Magdalener besonders bekannt?

Kellerei Bozen (Huck am Bach, Moar), Muri-Gries, Ansitz Waldgries (Antheos), Glögglhof (Vigna Rondell), Rottensteiner (Vigna Premstallerhof), Pfannenstielhof (Annver, Der Pfannenstiel), Erbhof Unterganzner (Josephus Mayr, Heilmann), Fliederhof (Gran Marie), Weingut Loacker (Morit BIO), Obermoser und Griesbauerhof – alle im Point4Wine-Sortiment vertreten.

Kann man St. Magdalener online kaufen und versandkostenfrei erhalten?

Ja – bei Point4Wine können Sie St. Magdalener Wein aus Südtirol bequem online bestellen, direkt ab Lager, mit Lieferung in 2–4 Werktagen. Ab einem Bestellwert von 120 € ist der Versand innerhalb Deutschlands kostenlos.


St. Magdalener Wein bei Point4Wine kaufen – klare Vorteile

Exklusive Auswahl vom Sommelier mit Erfahrung seit 1998

Sommelier Alfred Finger besucht die Produzenten rund um Bozen persönlich, verkostet Weine vor Ort und nimmt in die Point4Wine-Selektion nur auf, was ihn wirklich überzeugt. Über 25 Jahre Spezialisierung auf Südtiroler Weine (die Übersicht finden Sie hier) bedeuten: Sie profitieren von einer Expertise, die kein Algorithmus oder Massenmarkt ersetzen kann.

Exklusive Entdeckungen und Geheimtipps

Neben den bekannten Namen wie Kellerei Bozen und Muri-Gries finden Sie bei Point4Wine auch Kleinproduzenten, die Sie in regulären Onlineshops schlicht nicht finden – weil sie zu klein, zu rar oder zu wenig vermarktet sind. Pfannenstielhof, Fliederhof, Griesbauerhof-Isarcus oder die Vigna-Selektionen von Rottensteiner: Das sind die innovativen Premium-Marken, für die unsere Point4Wine-Selection bekannt ist.

100 % Qualitätsprüfung – jede Flasche persönlich freigegeben

Jeder St. Magdalener im Sortiment hat Sommelier Alfred Fingers persönlichen Qualitätstest bestanden. Das gilt für den zugänglichsten Einstiegswein genauso wie für die teuerste Rarität. Kein Wein kommt ins Sortiment ohne Überzeugung.

Direkter Draht zu den Weingütern in Bozen und Gries

Point4Wine pflegt über viele Jahre gewachsene Beziehungen zu allen vertretenen Erzeugern – von Josephus Mayr über Erbhof Unterganzner, Christian Plattner vom Ansitz Waldgries zu Johannes Pfeifer vom Pfannenstielhof und vielen mehr. Diese Nähe sichert den direkten und ständig aktualisierten Zugriff auf die neuesten Highlights und strikte Qualitätskonsistenz.

Versandkostenfrei ab 120 € – schnell, sicher, direkt aus Deutschland

Alle St. Magdalener-Weine versenden wir sofort ab Lager, Lieferzeit 2–4 Werktage. Ab einem Bestellwert von 120 € ist der Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Jede Flasche wird sorgfältig verpackt – egal ob Standardflasche, Halbflasche (0,375 l) oder Magnumflasche (1,5 l).

bozen-st-magdalener-klassisch-doc-moar-2023

Weitere Südtiroler Rotweine bei Point4Wine entdecken

Der St. Magdalener ist das elegante Herzstück der Südtiroler Rotwein-Welt – aber längst nicht das einzige Kapitel. Wer tiefer in die roten Weine der Region eintauchen möchte, findet bei Point4Wine das vollständige Spektrum:

bozen-st-magdalener-klassisch-doc-2023

Persönliche Weinberatung zu St. Magdalener und italienischen Spitzenweinen – direkt vom Sommelier

Schreiben Sie uns Ihre Fragen zu unserer exklusiven Sommelier-Auswahl von charaktervollen St. Magdalener Weinen aus den sonnenverwöhnten Hängen rund um Bozen – wir beraten Sie gern persönlich und helfen Ihnen, genau den richtigen St. Magdalener für Ihren Anlass zu finden.

Jetzt beraten lassen!

Schreiben Sie uns Ihre Fragen zu charaktervollen St. Magdalener Weinen aus Südtirol und Ihrer Online-Bestellung. Oder hinterlassen Sie uns gern Ihren Rückruf-Wunsch.